51 neue Auszubildende sind in einen neuen Lebensabschnitt gestartet

21. August 2017 @

Noch etwas unsicher, etwas angespannt und doch auch neugierig auf das, was da nun so vor ihnen liegt. So starteten am 1. August 51 neue Auszubildende im Klinikum Wahrendorff. Nun sind knapp drei Wochen vorbei, die Anspannung hat sich gelegt und der Alltag nimmt langsam Form an. 26 Auszubildende entschieden sich für die Gesundheits- und Krankenpflege, 18 für die Heilerziehungspflege, zwei für die Fachinformatik; ein Auszubildender wird Maler und Lackierer, zwei werden Kaufleute im Gesundheitswesen. Und zwei weitere werden Kaufleute im Gesundheitswesen und nutzen dabei die Möglichkeiten des dualen Studierens. Sie belegen den Studiengang „Health Management“ in Kooperation mit der Leibniz-Fachhochschule – School of Business in Hannover, der auf die Besonderheiten des Managements im Gesundheitswesen abstellt, mit dem international anerkannten akademischen Abschluss zum Bachelor of Arts (B.A.).

Zur Begrüßung gab es Sonnenblumen – Foto: Klinikum Wahrendorff

Sascha Stockum (27) ist ein Quereinsteiger. Er ist gelernter Bürokaufmann, alleinerziehender Vater, und wusste schon lange, dass sein Herz viel eher für soziale Berufe schlägt. Drei Hospitationstage von 8 bis 16 Uhr im offenen Heimbereich des Klinikum Wahrendorff haben ihn überzeugt. „Deshalb habe ich mich entschlossen, diesen neuen Weg zu gehen. Ich absolviere nun eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger.“ Heilerziehungspfleger sind sozialpädagogisch-heilpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte, die sich für die Assistenz, Beratung, Begleitung, Pflege und Bildung von Menschen mit Behinderung in allen Altersstufen im ambulanten, stationären oder aber auch im selbstständigen unternehmerischen Bereich einsetzen.

Michelle Sander (19) aus Hildesheim hat sich für das duale Studium entschieden und arbeitet derzeit in der Psychiatrisch-Psychosomatischen Klinik Celle. „Ich fühle mich hier sehr gut empfangen und wertgeschätzt. Ich war schon sehr aufgeregt vor dem Arbeitsbeginn. Aber es hat in den letzten drei Wochen so viele gute Termine gegeben, die einen das Ankommen sehr leicht gemacht haben. Schon einen Tag vor dem Ausbildungsbeginn gab es eine Begrüßung aller neuen Auszubildenden und die Vorstellung der Geschäftsführung. Dann hatten wir gemeinschaftlich zwei komplette ‚Kennenlern-Tage‘ und ein super spannendes Deeskalationstraining zum Umgang mit möglichen eskalierenden Situationen.“

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