1. Straßenflohmarkt in Wassel ein voller Erfolg

3. Juli 2017 @

Es war ein Versuch – und der ist gelungen. So lässt sich das Ergebnis des 1. Straßenflohmarktes der Bürger von Wassel kurz und bündig zusammenfassen. 25 Haushalte hatten sich bei Organisator Andrew Schneider und der Familie Busche für die Zeit zwischen 10 und 17 Uhr am 25. Juni angemeldet, um den Besuchern ihre Waren anzubieten. Gleich sieben Stände waren auf Schneiders Grundstück. Die Feuerwehr hatte zudem einen zentralen Versorgungspunkt eingerichtet, an dem sich die Gäste erholen und ihre Käufe besprechen konnten. „Mit so viel Besuchern hatten wir dabei gar nicht gerechnet“, sagte der Ortsbrandmeister Carsten Gurkasch. „Schon morgens war der Ort voll mit Besuchern; locker 500 und mehr.“

Andrew Schneider zeigt die beteiligten Straßen auf dem Plan – Foto: JPH

Auch Schneider ist über den Erfolg erfreut. Er hatte die Idee, nachdem er schon öfter in anderen Orten einen Straßenflohmarkt besucht hatte. „Dabei muss man nicht viel aufbauen, nur Haus oder Garage öffnen, was rausstellen und verhandeln. Außerdem ist die Preisgestaltung meistens bei diesen Märkten viel kinderfreundlicher.“ Überdies gibt es keine Standmiete und keine Aufbaugenehmigungen, denn jeder bleibt bei sich zuhause. „Wir haben lediglich den Dorfplan mit den Verkaufsstellen erstellt und gedruckt. Mehr war nicht“, so Schneider zum Aufwand. „Ich persönlich bin zufrieden. Das hat Platz geschaffen.“

Daniela Gurkasch verkauft aus der Garage – Foto: JPH

Und trotz des durchwachsenen Wetters waren die Verkäufer durchweg zufrieden mit dem Umsatz. Während Schneider beispielsweise Fahrradteile, Modelle und Kleider anbot, hatten andere, wie Daniela Gurkasch, vornehmlich Kindersachen zu verkaufen. Spiele, Kleidung und Spielzeug lagen bei ihr aus. „Das geht gut weg“, stellte sie fest. „Der geringe Aufwand hat sich gelohnt.“  Das bestätigt auch Nadine Schmidt: „Ich hätte schon mittags zumachen können, so gut läuft es.“ Und die professionellen Aufkäufer waren bereits vor der Öffnungszeit da, so Carsten Gurkasch und Andrew Schneider. Die wurden dann aber wieder weggeschickt, sagt Schneider, denn sie behinderten den Aufbau.

Ob es einen weiteren Markt geben wird, ist laut Schneider noch offen. „Da müssen wir erst einmal das Feedback abwarten“, meint er, „aber ich würde es wieder machen. Mal sehen was die anderen sagen.“ Eines ist jedoch schon als Lehre klar: Es müsste eine Parkplatzregelung vorbereitet werden, denn viele enge Wege waren durch die Besucher einfach zugeparkt.

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.