Zweimal hatte die Bundespolizei Erfolg am Flughafen Hannover

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Das Ende seines Antalya-Aufenthaltes hatte sich ein 56-jähriger Deutscher sicher anders vorgestellt. Der Mann ist am Sonnabend, 16. Juni, bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle durch die Bundespolizei verhaftet worden.

Die Bundespolizei hatte alles im Computer – Foto: JPH

Nach einer Verurteilung wegen Betrugs hatte er die Geldstrafe in Höhe von 600 Euro nicht beglichen und auch die ergangene Ladung zum Strafantritt missachtet, so die Bundespolizei. Auf Nachfrage konnte der Betroffene lediglich 150 Euro vor Ort aufbringen. Seine Lebensgefährtin, die sich ebenfalls am Flughafen aufhielt, zahlte die fehlenden 450 Euro und bewahrte ihn somit vor Antritt der sonst fälligen 60-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe.

Neben dieser Freiheitsstrafe wurde durch den zuständigen Strafrichter zusätzlich die Einziehung/Verfall in Höhe von 2500 Euro angeordnet, die jedoch nicht vollstreckt werden konnte. Demnächst erwartet ihn laut Polizei wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein weiteres Gerichtsverfahren.

Weniger Glück hatte dagegen am Sonntag, 17. Juni, ein 46-jähriger ägyptischer Staatsangehöriger bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle seines Fluges aus Hurghada. Ihn nahm die Bundespolizei am Flughafen fest. Gegen den Betroffenen bestand ein aktueller Untersuchungshaftbefehl. Er ist des mehrfachen sexuellen Übergriffs, der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung verdächtig, so die Bundespolizei. Nach seiner Verhaftung erfolgte die Vorführung beim Haftrichter und im weiteren Verlauf die Überstellung in die zuständige Justizvollzugsanstalt.

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