Rauch aus gasbetriebenen Audi – Gaffer und Raucher an der Einsatzstelle

Die Ortswehr Hohenhameln ist am Freitagabend, 2.November, um 20.56Uhr über digitale Meldeempfänger zu einer Rauchentwicklung an einem gasbetriebenen Auto ins Nahversorgungszentrum des Ortes alarmiert worden.

Mit der Löschlanze wurde dem Brand zuleibe gerückt – Foto: S. Haupt

An der Einsatzstelle angekommen, wurde umgehend die Stromversorgung des Fahrzeuges abgeklemmt,  das zudem ziemlich nah am Markt geparkt worden war. Mit dem Schnellangriffsschlauch vom Tanklöschfahrzeug ist zugleich wegen der Rauchentwicklung im Motorbereich zunächst ein Löschversuch unternommen worden. Da dieses nicht den gewünschten Erfolg brachte, ist mit Hilfe der Wärmebildkamera das Fahrzeug näher abgeleuchtet worden. Hierbei wurde festgestellt, dass es eine starke Hitzeentwicklung in der schwer zugänglichen Mittekonsole gab.

Auch in der Mittelkonsole kam die Lanze zum Einsatz – Foto: S. Haupt

Da die Einsatzkräfte um Einsatzleiter Lars Kunz mit dem Hohlstrahlrohr nicht so gut an die Mittel-Konsole herankamen, wurde eine „Löschlanze“ eingesetzt, die sowohl vom unteren Bereich als auch vom Motorraum aus einsetzt worden ist.  Diese brachte den gewünschten Erfolg und der Einsatz konnte nach zirka eineinhalb Stunden beendet werden.

Als unangenehm und unbelehrbar waren nach Angaben der eingesetzten Feuerwehrkräfte bei diesem Einsatz zwei Gruppen Jugendlicher, die sich in unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle aufhielten. Eine Gruppe filmte mit ihren Handys das Einsatzgeschehen, wobei sie möglicherweise gegen Persönlichkeitsrechte verstoßen haben können, und die andere Gruppe rauchte im Umfeld des Fahrzeuges, obwohl unbekannt war, ob Gas vom Audi austrat. In beiden Fällen wurde die Jugendlichen von den Einsatzkräften ermahnt.

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