NABU: Nachwuchs bei „Storchens“

16. Mai 2018 @

Nach der sehr bewegten Vorgeschichte des Storchenpaares auf dem Schornstein des NABU-Artenschutzzentrums, waren alle sehr gespannt, wie es bei dem neu zusammengefundenen Paar weitergeht. Die anfangs ablehnende Haltung von Fridolin gegenüber der neuen Storchendame Mai verflog schnell und so fand er sich nach tagelangem hin und her mit der neuen Partnerin ab. Zusammen wurde dann am Nest gebaut, Paarungen fanden statt, Eier wurden gelegt und das Paar brütete.

Fridolin und Mai sind fürsorgliche Eltern – Foto: © NABU/Bärbel Rogoschik

Mittlerweile sieht man drei kleine Storchenköpfchen im Nest, die zwischen Vater- und Muttertag geschlüpft sind.

„Bis jetzt macht Mai, die erst dreijährige Störchin, das großartig und versorgt sehr behutsam die Jungen“, berichtet Bärbel Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum. Beide Partner wechseln sich bei der Brutpflege ab. Wie es bei der jungen Familie weitergeht ist ungewiss, hängt ein gutes Wachstum der Jungen wesentlich vom Nahrungsangebot und damit grade in den ersten zwei Wochen von Regenwürmern, Insekten, Kaulquappen und ähnlichem ab. „Wir hoffen auf einen leichten Landregen, damit es die Störche leichter haben an Regenwürmer zu kommen“, so Rogoschik.

Übrigens sind dies nicht die einzigen Störche im NABU-Artenschutzzentrum die Nachwuchs haben. Auf der Mast-Nisthilfe gibt es auch seit einer Woche drei junge Störche. Ein Besuch lohnt sich also immer, das Zentrum ist im Sommer täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Via der Webcam kann man die frischgebackene Jungfamilie auch direkt beobachten. Der Link ist über die Webseite des NABU-Artenschutzzentrums zu erreichen.

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