Ortsrat verärgert über Zustand der Skaterbahn in Sehnde

10. Januar 2018 @ 0 Kommentare

Die Skaterbahn in Sehnde, einst gemacht als Treffpunkt und Sportanlage für die Jugendlichen der Stadt, ist in unbenutzbarem Zustand. Das ist die Meinung des Ortsrates Sehnde und der hat deswegen seit dem 13. März 2017 immer wieder versucht, nähere Informationen zu der geplanten Entwicklung dort zu bekommen. Leider vergebens, wie das Ortsratsmitglied Werner Kracke gegenüber der Sehnde-News beim Ortstermin jetzt feststellte.

Ortsratsmitglied Werner Kracke ist empört über den zustand der Bahn – Foto: JPH

Die beiden Pipes sind nur noch marode, die Fahrbahn ist beschädigt, das Holz beginnt aufzuquellen. Ein gemieteter Zaun sperrt den Zugang zu den beiden Geräten. Allerdings ist der bereits verbogen, an einer Stelle sperrt nur noch Flatterband die Lücke. „Eigentlich war das mal für die Jugend gedacht“, erinnert sich Kracke, „doch die Anlage ist seit fast einem Jahr nicht nutzbar.“ Und der Ortsrat hat seine Anfragen immer wieder gestellt, doch „man wollte erst die Zuständigkeit prüfen“, dann wurde die Bahn gesperrt. Mehr aber als die Sperrung mit einem seit langem gemieteten Zaun ist offensichtlich nicht erfolgt. Die Asphaltfläche selbst ist zudem verwahrlost und sogar mit Hundekot verunreinigt – verständlich, dass sich dort niemand mehr aufhalten will.

Beschädigter Zaun, beschädigte Bahn – was soll nun passieren, nach einem Jahr? – Foto: JPH

„Die Bahn ist seit dem 13. März vergangenen Jahres nicht befahrbar. Wenn man uns vom Ortsrat wenigstens sagen würde, ob es nun eine Reparatur geben soll oder die Anlage so marode ist, dass man sie abreißen muss, dann wäre das ja gut“, bemängelt Kracke. „Und der beschädigte Mietzaun drum herum kostet dazu noch Steuergelder. Es geht nicht an, dass uns seit fast einem Jahr nichts diesbezüglich beantwortet wird – und nur der Zaun da hingestellt wurde.“ Der Abbau, so der Eindruck von der Anlage, wäre sicher die richtige Lösung, zumal der Metallrahmen schnell gelöst und abtransportiert werden könnte, um später mit einer neuen Holzbeplankung wieder aufgestellt zu werden – dort oder auf der Drösewiese. So wie jetzt jedoch, da sind sich Kracke und der Ortsrat schon seit längerem sicher, kann es nicht bleiben.

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