Keine Schlupflöcher am Flughafen Hannover

7. Dezember 2017 @ 0 Kommentare

Die Bundespolizei nahm am 2. Dezember eine 29-jährige türkische Staatsangehörige bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle ihres Fluges nach  Izmir/Türkei am Flughafen Hannover-Langenhagen fest. Gegen die Betroffene bestand laut Bundespolizei ein aktueller Haftbefehl wegen Betrugs.

Die Bundespolizei hatte alles im Computer – Foto: JPH

2015 war die junge Frau zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro verurteilt worden, doch sie entzog sich im weiteren Verlauf der Strafvollstreckung, so die Bundespolizei. Durch Zahlens des von der Haft befreienden Geldbetrages in Resthöhe von 780 Euro konnte der Antritt der drohenden 26-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe abgewendet und die Weiterreise gestattet werden.

Am Montag, 4. Dezember, wurde dann dort auch ein 54-jähriger Deutscher bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle seines Fluges aus Antalya/Türkei durch die Bundespolizei festgenommen. Gegen diesen Betroffenen bestand laut Bundespolizei ein aktueller Haftbefehl wegen Steuerhinterziehung in sechs Fällen.

2016 war der Mann den Polizeiangaben zufolge zu einer Geldstrafe in Höhe von ursprünglich 6600 Euro verurteilt worden, hatte aber dann die vereinbarten Ratenzahlungen nicht eingehalten und sich im weiteren Verlauf der Strafvollstreckung entzogen. Der von der Haft befreiende Restgeldbetrag in Höhe von 3400 Euro konnte an Ort und Stelle nicht beigebracht werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte deshalb die Überstellung zur Justizvollzugsanstalt Hannover zum  Antritt der 170-tägigen Restersatzfreiheitsstrafe.

 

Anzeige

Hinterlassen Sie eine Antwort.

Spam-Schutz: Bitte lösen Sie folgende Aufgabe * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

© 2017 Sehnde-News.