Namen der neuen Einsatzschiffe der Bundespolizei stehen fest

6. Dezember 2017 @ 0 Kommentare

Knapp ein Jahr nach der Auftragserteilung an die Fritz Fassmer Werft in Berne für den Bau von drei neuen Bundespolizei-Einsatzschiffen stehen nun auch die Taufnamen für die Schiffe fest. Die 86 Meter langen Schiffsneubauten werden nach der Entscheidung des Bundesministeriums des Innern nach den Städten Potsdam, Bamberg und Bad Düben benannt. Die Taufe der Einsatzschiffe soll nach deren Indienststellung im Frühjahr 2019 erfolgen.

Drei neue Einsatzschiffe bekommt die Bundespolizei – Foto: Bundespolizei

„Die Namensgebung der Schiffe steht für eine neu aufgestellte und gestärkte Bundespolizei. Die Auswahl der mit den gewählten Städten verbundenen Bundespolizei-Standorte versinnbildlicht das, denn sie stehen jeweils für gewachsene Strukturen, für Dynamik und für Zusammenhalt“, sagt Dr. Dieter Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums. Die Taufe des ersten Schiffsneubaus auf den Namen „Potsdam“ als Dienstsitz der Bundesoberbehörde „Bundespolizeipräsidium“ ist ein besonderes Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung zwischen Bundespolizei und der Stadt. Vor allen Dingen spiegelt sich in dem Namen „Potsdam“ die gesamte „Familie“ Bundespolizei wieder.

Der Name „Bamberg“ als Standort des 2016 eröffneten größten Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei steht symbolisch für die größte Ausbildungsoffensive und größte personelle Verstärkung in der Geschichte der Bundespolizei. Auch die Unterstützung der Stadt Bamberg bei der Umwandlung des ehemaligen Standortes der amerikanischen Streitkräfte zu einem modernen Großstandort der Bundespolizei innerhalb eines Jahres soll durch die Namensgebung gewürdigt werden.

Die Fortführung des Namens „Bad Düben“ für ein Einsatzschiff der Bundespolizei steht für einen traditionellen Standort einer Abteilung der Bundesbereitschaftspolizei und soll vor allen Dingen die Leistung der Bundesbereitschaftspolizei würdigen, die erheblich gewachsene Verantwortung für die Sicherheit Deutschlands übernommen hat. Der Name Bad Düben wurde bereits von 1996 bis Juni 2017 von einem Einsatzschiff der Bundespolizei geführt, das mittlerweile ausgemustert wurde.

Mit den neuen Einsatzschiffen werden drei über 27 Jahre alte Einsatzschiffe ersetzt, die zum Teil noch aus Beständen der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR stammten. Die Einsatzschiffe verfügen unter anderem auch über ein Hubschrauberlandedeck für den größten Hubschrauber der Bundespolizei, den „Super Puma“, und Staumöglichkeiten für Container mit spezieller Missionsausstattung. Auch diese neuen Einsatzschiffe werden als Zeichen der Verbundenheit zum Standort der Bundespolizei See ihren Heimathafen in Neustadt in Holstein haben.

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