KGS-Erweiterung und Turnhallenneubau: Schnelle Umsetzung und Kostenkontrolle

6. Dezember 2017 @ 0 Kommentare

Eine schnelle Umsetzung des Turnhallenbaus unter voller Kostenkontrolle, das fordert die AfD-Fraktion im Sehnder Stadtrat für die Abstimmung über die am Donnerstag, 14. Dezember, anstehende  Abstimmung zur Beschlussvorlage Nr. 2017/0242-1, die sich mit dem Bau des Sportzentrums an der Chausseestraße befasst.

Bislang gibt es keinen Zeitplan – Foto: JPH

Nachdem die Weichenstellung im Februar gegen eine kompakte Campus-Lösung auf dem derzeitigen Gelände der KGS getroffen worden war, favorisiert die AfD den Bau der KGS-Erweiterung an der Waldstraße sowie einen Neubau einer Vierfeld-Halle an der Chausseestraße, so wie es auch die übrigen Fraktionen anstreben. Bei der Turnhalle Feldstraße 1 plädiert die AfD allerdings für eine Sanierung: „Aus der letzten Verwaltungsvorlage geht hervor, dass eine Sanierung einen Kostenvorteil von mehr als 1,3 Millionen Euro hat, das können wir aus Wirtschaftlichkeitsgründen nicht ignorieren“, so teilt der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Ostermeyer mit. „Aufgrund der prekären Haushaltssituation muss die Stadt Sehnde die Kosten im Blick behalten und sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. Nice-to-Have-Vorschläge passen da nicht ins Bild. Primäres Ziel ist eine auskömmliche KGS-Erweiterung und die Wiedererrichtung der verlorengegangen Hallenkapazitäten.“

Dabei greift Ostermeyer auch das bereits diskutierte Thema im Stadtrat, „Verzögerung bei der Entscheidung und Planung“ auf und teilt den Standpunkt der AfD dazu mit: „Vor mehr als 500 Tagen ist die große KGS-Turnhalle abgebrannt und wir diskutieren immer noch. Die Vorbereitungen für einen neuen Turnhallenstandort Chausseestraße haben abermals Monate gekostet. Wir sehen unsere damaligen Bedenken in Bezug auf lange Entscheidungs- und Planungsprozesse bestätigt.“

Die Sehnder AfD-Fraktion mit Siegfried Reichert, Wolfgang Ostermeyer und Henning Franke (v.li.) plädieren für schnellen Neubau – Foto: AfD Sehnde/Archiv

Und dann regt die AfD an, alle Maßnahmen zur Beschleunigung der Planungs- und Bauaktivitäten auszuschöpfen. „Vor 2020 werden wir wohl kaum etwas fertig haben“ vermutet Henning Franke, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Regionsabgeordneter der AfD. „Aber wir wollen keine Verzögerung in Richtung 2021/2022.“

Auch einen weiteren möglichen Standortwechsel schließt die AfD aus, wie Siegfried Reichert, AfD-Mitglied im Finanzausschuss, mitteilt: „In Bezug auf den Turnhallenstandort Chausseestraße sind bereits deutlich nennenswerte Kosten für den Grunderwerb und den Versicherungsvergleich angefallen, so dass sich die Frage nach einem ‚Zurück‘ in der Standortfrage nicht stellt. Wir halten diese Ausgaben aufgrund der Haushaltssituation immer noch für Luxus. Aber jetzt gilt es, die Maßnahmen erfolgreich umzusetzen.“ Damit schließt sich die AfD den Grundplanungen der übrigen Fraktionen an, soweit es Standort und Baubeginn betrifft.

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