DRK-Ortsverein Sehnde bittet zum Blutspenden vor Weihnachten

4. Dezember 2017 @ 0 Kommentare

Der DRK-Ortsverein lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Blutspende am Freitag, 15. Dezember, in das Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde an der Mittelstraße 56 ein. Gespendet werden kann von 16 bis 19.30 Uhr, nach der Blutabgabe können sich die Spender mit einem kleinen Imbiss stärken.

Das Blutspende-Team kommt nach Sehnde – Foto: JPH

„Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir zum Überleben das Blut eines anderen Menschen brauchen. Jeder von uns. Sei es durch einen Unfall, eine Krankheit oder eine Operation. Dann zählt jede freiwillige Blutspende – auch Ihre“, so der Schriftführer des Vereins, Michael Mayen. Allein in Deutschland werden pro Tag durchschnittlich 15 000 Blutspenden benötigt. Das ist eine ganze Menge. Und damit unter anderem das Rote Kreuz diesen großen Bedarf decken kann, ist es auf jede Blutspende angewiesen. Dabei setzt es auf Ihr Engagement und Ihre Solidarität gegenüber Ihren Mitmenschen. Machen Sie einen ersten Schritt, ruft Mayen die potentiellen Neuspender auf.

Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden. Mehrfachspender dürfen generell bis zu einem Alter von 68 Jahren, also bis zum 69.Geburtstag, Blut spenden. Zukünftig kann nach individueller Entscheidung der Ärzte am Blutspendetermin vor Ort bis zu einem Alter von 72 Jahren, also bis zum 73.Geburtstag, gespendet werden. Erstspender können nach individueller Entscheidung der Ärzte am Blutspendetermin vor Ort bis zu einem Alter von 64 Jahren Blut spenden. Dabei können Frauen viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Bei der Blutspende man sich zur Identitätssicherung mit einem gültigen amtlichen Personaldokument ausweisen.

Die DRK-Blutspendedienste sind gemeinnützige GmbHs mit sozialem Anspruch, die nach dem Prinzip der Kostendeckung arbeiten. Die Aufwendungen für Blutentnahme, Blutaufbereitung, Laboruntersuchungen, Lagerung und Verteilung, allgemeine Aufwendungen, Investitionen, Forschung und Entwicklung müssen erwirtschaftet werden. Nur sie werden den belieferten medizinischen Einrichtungen in Rechnung gestellt und sind im europäischen Vergleich auf niedrigstem Niveau.

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