Wetter dämpft Oktoberfest-Stimmung in Sehnde

10. Oktober 2017 @ 0 Kommentare

Mit ihrem 3. Oktoberfest hat sich die IGS Sehnde wieder mächtig ins Zeug gelegt gehabt. Mit zahlreichen Attraktionen und Kinderbelustigungen hatte der neue Partner Michael „Mick“ Pabst einiges aufgeboten, um das Fest zu einem Erfolg zu machen. Doch leider spielte am ersten Tag das Wetter nicht so mit, wie es der Veranstaltung angemessen gewesen wäre. Dafür war der zweite Tag mit verkaufsoffenem Sonntag umso besser durch die Sehnder und ihre auswärtigen Gäste besucht.

Das erste Festbier genießen Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, IGS-Chef Otfred Schreek und Festwirt Michael Pabst (v.li.) – Foto: JPH

Das Fest begann um 16 Uhr mit dem traditionellen Festbieranstich, für das Pabst ein 30-Liter-Fass echtes Paulaner bereitgestellt hatte. In seiner Begrüßung stellte der IGS-Vorsitzende Otfred Schreek den „neuen Festwirt an seiner Seite“ vor, bedankte sich bei ihm für die Bier-Spende und freute sich über die Besucher, die im bayerischen Outfit den Weg auf die „Sehnder Wies’n“ gefunden hatten. Der Sehnder Bürgermeister lobte danach die Aktionen der IGS für Sehnde, die drei bis vier Feste im Jahr für die Bürger organisierten – und ergriff dann sein Handwerkszeug für den Anstich.

Mit mehreren Hammerschlägen trieb er unter den wachsamen Augen vom IGS-Vorsitzenden, Mick Pabst und rund 30 Besuchern im Festzelt den Zapfhahn in das Holzgefäß. Pech für alle, dass der Entlüftungsstopfen oben nicht ganz dicht war. So war der Anstich zwar gelungen, das Bier suchte sich aber zunächst einen Weg nach außen – bis man ihm den auch verschloss. Dann gab es die ersten Gläser für die Anwesenden, die gerne beim süffigen Festbier zugriffen.

Gut besucht war die „Wies’n“ am Sonntag – Foto: LAK

Parallel begannen draußen die Stände mit ihrem Verkauf – von der Holzofenbäckerei Bosselmann bis zum Getränkewagen am neuen „Mustis Kiosk“ – übrigens ein Wiedersehen mit dem mobilen „Heiners Ausschank“. Neben dem Hoppe-Laden gab es in der ehemaligen Videothek einen Flohmarkt, in dem zahlreiche Schnäppchen auf die Liebhaber warteten. Da sich das Wetter nicht besserte, war leider das Festzelt mit rund 80 Personen am Abend während der Performance der „BT 42 Partyband“ und dem anschließenden DJ Rene Steinke Disco-Mix nicht optimal gefüllt. Da konnten auch die angebotenen Schmankerl von Weißwurst bis Haxen und die Cocktailbar nichts dran ändern.

Auch die Geschäftsleute, hier Monika Lipschus (mi.) im Solitär, waren zufrieden – Foto: JPH

Am Sonntag jedoch war der Festbereich der Mittelstraße gut besucht, und das optimale Wetter lockte dann die Sehnder zahlreich auf den Festplatz. Mit dem verkaufsoffenen Sonntag hatten die Geschäftsleute auch viel Freude, denn der Besuch in den geöffneten Läden war gut. Zudem gab es beim Schmuckgeschäft Solitär und der dortigen Boutique preiswerte Bratwürste, bei Hoppe die „berühmten“ Waffeln zum Flohmarkt und das Geschäft auf dem Markt mit Getränkestand, Hüpfburg, Festzelt und Fischbrötchenverkauf „brummte“.

Die Holzofenbäckerei hatte guten Zuspruch am Sonntag – Foto: JPH

Mit dem neuen Festwirt und dessen überzeugendem Konzept, mal unabhängig vom Wetter und einigen Nörglern im Internet, hat die IGS einen guten Fang gemacht und diese erste gemeinsame Großveranstaltung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Sie bindet mit den unabhängigen Aktionen vor Mustis Kiosk und bei Solitär auch den oberen Teil der Straße etwas besser ein. Jetzt liegt es ausschließlich an den Sehndern, die Angebote von Pabst, der IGS und den Geschäftsleuten dann auch zu nutzen.

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