Assewasser wird in Sehnde „endgelagert“

7. Oktober 2017 @ 0 Kommentare

In der öffentlichen Fraktionssitzung der Sehnder Grünen-Fraktion am 14. August vor dem Einleitungsplatz der Sole in das ehemalige Bergwerk Friedrichshall in Sehnde wurden Fragen an Ulrich Schmersow, den umweltpolitischen Sprecher der Grünen in der Regionsfraktion, gestellt. Er sagte damals zu, diese Fragen auf der Regionsebene zu klären.

In der öffentlichen Fraktionssitzung sagte Schmersow (4.v.re.) die Klärung zu – Foto: JPH

„Wir wollen genau wissen, was sich im Wasser aus der Asse II befindet, bevor dieses in Sehnde eingeleitet wird“, betont der umweltpolitische Sprecher der Grünen Regionsfraktion Ulrich Schmersow. „Es reicht deswegen nicht, wenn nur Tritium als einziges radioaktives Isotop untersucht wird, sondern alle radioaktiven Isotope müssen untersucht werden.“

Zu dem Vorhaben der Asse GmbH, Salzlösung aus dem Bergwerk Asse II in das stillgelegte Bergwerk Friedrichshall in Sehnde einzuleiten, hat die Grüne Regionsfraktion deshalb nun eine Anfrage an die Verwaltung der Region Hannover gerichtet. Darin geht es um die Zusammensetzung der Salzlösung, um ihren Transport und um die Überprüfung des angelieferten Materials vor Ort. „Selbst leicht radioaktivbelastetes Wasser darf nicht in das Bergwerk Friedrichshall eingeleitet werden. Deswegen müssen zeitnah auch alle Untersuchungsergebnisse für die Öffentlichkeit zugänglich sein“, fordert Schmersow.

Die Regionsverwaltung muss nun die Anfrage der Grünen-Regionsfraktion in vorgegebener Zeit beantworten.

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