Förderverein „Pastor vor Ort“ veranstaltet 1. Gemeindefest

13. September 2017 @

Der Förderverein „Pastor vor Ort“ feierte erstmals ein Gemeindefest rund um die Kirche St. Katharinen in Rethmar. Dabei ging es ab 16 Uhr nicht nur um „500 Jahre Martin Luther und Reformation“, sondern auch um die 25-Prozent-Finanzierung der Stelle der Diakonin in der Gemeinde für Haimar, Dolgen, Evern und Rethmar. Dabei ist die Feier von den Rethmarern gut angenommen worden, und es gab einen regen Besuch auf dem Festgelände.

Das Fest rund um die Kirche war gut besucht – Foto: JPH

Unter dem Schutz der großen Bäume stand das Festzelt und auf dem Platz vor den Kitas war buntes Treiben der kleineren Gäste. Dort standen neben Kinderschminken und Kicker auch noch ein Glücksrad, eine Burgscheibe und Wikingerschach zur Verfügung; später kam noch Stockbrotbacken dazu. Derweil die Kinder unter Aufsicht spielten, genossen die Erwachsenen in den Räumen des Gemeindehauses Kaffee und Kuchen, Wein, Käse und Zwiebelkuchen. „Der Kuchen, das Bier und teilweise auch der Wein sind gespendet worden“, sagte Dr. Stephan Jacob, neuer erster Vorsitzender des Fördervereins. Jacob, der seit 2007 im Verein ist, hat mit seinen Vorstandskollegen, dem Kirchenvorstand und weiteren Helfern aus Rethmar und Haimar das Fest seit März geplant, um die Bürger aus den Gemeinde-Orten an die Kirche zu locken.

Später gab es von den Grillern Karl-Heinz Reinsch, Werner Duhekamp, Dr. Stephan Jacob und Henrik von Haslingen (v.li.) auch noch das Lutherbier – Foto: JPH

„Natürlich ist es auch ein Ziel, den Verein bekannter zu machen und neue Mitglieder zu gewinnen“, fügte er hinzu – schließlich muss die Stelle der Diakonin Tamara Meyer-Goedereis langfristig aus Mitgliedsbeiträgen gesichert werden. Mit ihrer Unterstützung ist es der Gemeinde gelungen, die Kinder- und Jugendarbeit weiter auszubauen. Denn zusätzlich hat die Gemeinde derzeit nach dem Weggang von Pastor Pabst keinen neuen Pfarrer bekommen – und ist demzufolge bei den Gottesdiensten auf den Kirchenvorstand und die zeitweise Vertretung durch Pastor Leißer und eigene Lektoren angewiesen.

Gegen Abend wurde dann am Festplatz der Grill angeworfen und am Getränkestand gab es „Luther-Bier“ aus Worbis in unterschiedlichen Sorten, vom lieblichen Schwarzbier bis zum süffigen Pils – passend zum Fest – mitgebracht vom „ehemaligen“ Pfarrer Pabst. Und da es für die Veranstaltung keinen festgelegten Schluss gab, ging es noch bis in die späten Abendstunden fröhlich an der Kirche weiter.

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