Solide Abwehrleistung als Sieggarant – Recken schlagen auch Lübbecke

11. September 2017 @

Die TSV Hannover-Burgdorf hat das vierte Spiel in Serie gewonnen. Beim Aufsteiger TuS N-Lübbecke setzten sich Die Recken mit 21:25 (10:13) durch. Die Niedersachsen lagen über die gesamte Spielzeit in Führung, so dass der Erfolg verdient war. Vor allem in der Defensive zeigten Die Recken eine starke Leistung. „Ich bin sehr glücklich über den Erfolg. Es war das erwartet schwere Spiel für uns, aber wir haben heute wirklich sehr gut gedeckt“, sagte Trainer Carlos Ortega.

Zwei Punkte brachten die Recken nach Hannover mit – Logo: TSV Hannover-Burgdorf

Die Recken kamen in Ostwestfalen trotz der frühen Anwurfzeit gut aus den Startlöchern. Die 6:0 Abwehr arbeite sehr beweglich und hatte die Gastgeber beinahe in jedem Angriff am Rande des Zeitspiels. Allerdings belohnten sich die Niedersachsen zu selten für die gute Deckungsarbeit und der TuS N-Lübbecke konnte dranbleiben.

Im Angriff lief der Ball sehr flüssig durch die Hannoveraner Reihen und die Niedersachsen hatten nur wenig Schwierigkeiten, den Ball im Kasten der Ostwestfalen zu versenken. Vor allem der Rückraum um Kai Häfner, Morten Olsen und Mait Patrail war sehr treffsicher. Beim 6:8 verpassten es Die Recken aber, sich weiter abzusetzen als Timo Kastening und Evgeni Pevnov frei an Lübbeckes Torhüter Peter Tatai scheiterten. Im Gegenzug konnte aber auch Schlussmann Malte Semisch gleich drei Würfe von Tim Remer entschärfen und so zogen Die Recken durch Olsen, Häfner und Mortensen auf 7:11 (22.) davon.

Nach einer Auszeit der Hausherren wurde das Spiel aber zunächst wieder enger, da sich einerseits die Fehlerzahl der Recken erhöhte und andererseits der TuS N-Lübbecke zielstrebiger den Abschluss suchte. Mit dem letzten Angriff vor der Halbzeit markierte Pevnov nach sehenswertem Zuspiel aber den 10:13 Halbzeitstand.

Die ersten Minuten nach der Pause gehörten auf beiden Seiten den Torhütern. Sowohl Malte Semisch als auch Joel Birlehm konnten sich mehrfach auszeichnen. Die Recken verpassten es in dieser Phase gleich mehrfach, sich weiter abzusetzen, da sie beste Chancen verstreichen ließen. Trotzdem konnten sich die Niedersachsen weiterhin auf ihre stabile Deckung verlassen, so dass sich der Vorsprung bis zur 40. Spielminute konstant auf drei bis vier Tore einpendelte.

Die Begegnung wurde zunehmend hitziger und die Hausherren blieben weiter auf Schlagdistanz, so dass Die Recken hochkonzentriert bleiben mussten, um die Führung zu verteidigen. Beim 16:18 und 17:19 konnten die Gastgeber auf zwei Tore verkürzen und folglich entwickelte sich eine spannende Schlussviertelstunde. In dieser legten Kai Häfner und Co. zunächst noch einmal zu und setzen sich auf 17:21 (51.) ab. Der wurfgewaltige Lübbecker Marko Bagaric verkürzte im Gegenzug auf 18:21, die aber von einer starken Einzelaktion durch Morten Olsen zum 18:22 beantwortet wurde.

Zudem agierten die Niedersachsen die nächsten beiden Minuten in Überzahl (Bagaric saß auf der Strafbank) und nutzten dies souverän durch Timo Kastening zum 18:23 (55.) aus. Da Die Recken auch den folgenden Lübbecker Angriff abwehrten und Fabian Böhm das 18:24 gelang, bogen Die Recken endgültig auf die Siegerstraße ein. Dem TuS N-Lübbecke gelang bis zum Schlusspfiff nur noch Ergebniskosmetik, doch jubeln konnten am Ende Die Recken, die sich nicht nur über die zwei Punkte, sondern auch weiter über die Tabellenführung freuen konnten.

Statistik:
TuS N-Lübbecke vs. DIE RECKEN
TuS N-Lübbecke: Tatai, Birlehm; Genz, Kaleb (1), Bechtloff (1), Grabarczyk, Gierak (1), Bagaric (6), Gruszka (1), Rakovic, Torbrügge, Schade (4), Zetterman (6/4), Remer (1).
Die Recken: Semisch, Wilde; Johannsen, Mortensen (3), Patrail (1), Pevnov (2), Häfner (6), Böhm (2), Kárason (1/1), Olsen (4), Brozovic (2), Kalafut, Christophersen, Kastening (4), Büchner.
Siebenmeter: 4/4 – 2/1
Strafminuten: 8:6
Schiedsrichter: Philipp Dinges / Daniel Kirsch
Zuschauer: 1383

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