Bürgerinitiative gegen das Asse-Wasser gründet sich in Sehnde

9. August 2017 @

Die Asse GmbH und die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hatten im Juli die Politiker und die Bürger in einer Sitzung im Ratssaal darüber informiert, dass man beabsichtige, im Bedarfsfall Sole aus dem nicht belasteten Teil der Asse-Grube in Sehnde in den Untergrund zu pumpen. Dabei gab es seitens der Bevölkerung zahlreiche Bedenken.

Aus der Zuhörerschaft soll sich jetzt die Bürgerinititative entwickeln – Foto: JPH/Archiv

Nun hat sich eine Gruppe von besorgten Sehnder Bürgerinnen und Bürgern nach der gemeinsamen Sitzung des Ortsrates Sehnde und dem Ausschuss für Stadtentwicklung zusammengefunden und ruft zur Gründung einer Bürgerinitiative auf. Die sucht weitere Unterstützer und Interessierte die helfen wollen, dass kein Asse-Wasser in die Sehnder Grube eingeleitet wird.

Dabei sollen sich sowohl Unterstützer finden wie auch aktive Mitarbeiter und Verantwortliche, so der Initiator Florian Schuchardt aus Sehnde. Zudem möchte die Initiative auch die Bürger von Lehrte einbinden, denn die Gruben von Sehnde und Lehrte sind unterirdisch miteinander verbunden. Ziel ist es, das Antragsverfahren für die Einleitung, das nach Bergrecht abgewickelt wird, kritisch zu begleiten und die von der Asse GmbH angebotene Kontrolle der eingeleiteten Wässer auszuüben.

Zu einer ersten Informationsveranstaltung laden die Initiatoren deshalb für Donnerstag, 17. August, um 19 Uhr in das Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirche in Sehnde an der Mittelstraße 56 ein. Auf der bereits freigeschalteten Internetseite „lass-es-sehnde.de“ sind weitere Informationen abrufbar sowie eine Kontaktmöglichkeit zu der Initiativgruppe „LASS ES SEHNDE“ angegeben.

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