Gerüchte wegen Polizeieinsatzes zwischen Aligse und Lehrte

3. August 2017 @

Zu wilden Spekulationen bis hin zum SEK-Einsatz wegen einer Schießerei zwischen den beiden Lehrter Ortsteilen ist es heute Morgen im sozialen Netzwerk Facebook gekommen. Deshalb, so hieß es, würden alle Nahverkehrszüge gestoppt worden. Dabei ist die Erklärung der Polizei eine ganz andere.

Aus einem Gebüsch heraus sollte geschossen worden sein – Foto: JPH/Symbolbild

Heute Morgen war der Lokführer eines Güterzuges von Maschen nach Mannheim die Strecke von Norden nach Süden gefahren. Dabei habe er zwischen Aligse und Lehrte gegen 8.35 Uhr einen Knall wie einen Schuss vernommen, Rauch aus einem Gebüsch gesehen, deshalb den Zug gestoppt und die Polizei alarmiert, so Bundespolizeisprecher Martin Ackert. Daraufhin rückten umgehend Kräfte der Bundes- und Landespolizei in den Bereich aus und die Verstärkung enthielt dann auch einen Polizeihund und einen Hubschrauber. Der Bereich wurde flächendeckend auf dem Boden und aus der Luft abgesucht, aber „es wurden weder eine Person aufgefunden, noch eine Hülse und auch kein Einschussloch an der Lok“, so Ahnert. Daraufhin nahm der Güterzug gegen 10 Uhr seine Fahrt wieder auf und die Polizei rückte ab. Es kam für elf Folgezüge auf der Strecke zu Verspätungen.

Da in Hannover gleichzeitig die Oberleitung der Bahn Probleme durch einen Stromdrahtabriß durch einen ICE hatte und es deshalb zu Zugausfällen auch nach Lehrte und Celle kam, wurden die beiden Ereignisse in der Eisenbahnerstadt offensichtlich fälschlicherweise in Zusammenhang gebracht.

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