Alptekin Kirci als SPD-Stadtverbandsvorsitzender bestätigt

18. Mai 2017 @ 0 Kommentare

Der SPD-Stadtverband Hannover hat seinen Stadtverbandsvorstand neu gewählt. Die Delegierten bestätigten Alptekin Kirci als Parteivorsitzenden. Er erhielt 76,9 Prozent der Stimmen. Der Jurist ist seit 2011 Vorsitzender der SPD Hannover-Stadt. Der errungene Stimmanteil für den Kandidaten lag dieses Mal nicht so hoch wie bei der letzten Wahl.

Das Tagespräsidium mit Bernd Rödel, Birgit Merkel (v.li.), und Christine Kastning (re.) gratuliert Alptekin Kirci (2. v.re.) zur Wiederwahl – Foto: SPD/Mahnel

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Heiderose Kelich und Knud Hendricks gewählt. Schatzmeister bleibt Stefan Politze. Den Stadtverbandsvorstand komplettieren 16 Beisitzerinnen und Beisitzer. Als Ehrenvorsitzender der SPD Hannover wurde Walter Meinhold gewählt, dessen langjährige Arbeit für die SPD von Matthias Miersch, Vorsitzender der SPD Region Hannover, und Wolfgang Jüttner, Ehrenvorsitzender des Bezirks Hannover, gewürdigt wurde.

Die Delegierten verabschiedeten den Leitantrag „Gut leben in Hannover!“. Dieser Leitantrag war in einem breiten innerparteilichen Beteiligungsprozess, unter anderem im Rahmen eines „Kleinen Parteitages“, erarbeitet worden. Darin wollen sich die Genossen auch weiter für bezahlbaren Wohnraum, mehr Kita- und Krippen-Plätze und mehr Bürgerbeteiligung einsetzen. Außerdem befürwortet die SPD die Pläne der Landeshauptstadt, sich als Kulturhauptstadt 2025 zu bewerben.

In einer Gastrede forderte der Bürgermeister der Freien und Hansestadt Bremen, Carsten Sieling, den Bund dazu auf, die Kommunen zu stärken. Insbesondere forderte Sieling, die Finanzausstattung der Kommunen zu verbessern. Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Stefan Schostok, lobte in seinem Grußwort insbesondere das Engagement der hannöverschen Stadtgesellschaft bei der Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge.

Die Delegierten beschlossen außerdem eine Resolution zur Situation am Mühlenberg. „Wir lassen den Mühlenberg nicht im Stich“, so der Titel der Resolution. Darin lehnt die SPD die Stigmatisierung des Stadtteils ab und bekennt sich zum Programm „Soziale Stadt“. Weiterhin begrüßten die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten den Drei-Punkte-Plan der Landeshauptstadt, der u.a. die Schaffung von Betreuungsplätzen in Krippe, Kita und Schule, die Schaffung von Freiflächen zum Spielen und den Ausbau der schulischen Bildung sowie Betreuung vor Ort beinhaltet.

Als Beisitzer im SPD-Stadtverband wurden außerdem Ulrike Strauch aus Anderten und  Michael Quast für Kirchrode-Bemerode-Wülferode gewählt.

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