Mit Gokarts in die Leinemasch

18. Mai 2017 @ 0 Kommentare

Vom Biberstaudamm über einen überdachten Aussichtsturm bis zu einer Riesenrutsche lag alles auf dem großen Rundweg durch die Leinemasch, den fünfzehn junge Läuferinnen und Läufer des MTV Rethmar am Sonnabend, 13. Mai, besuchten. Die diesjährige Frühjahrsaktion der jüngeren Laufkinder des MTV führte die „Athleten“ hinaus in die freie Natur. Mit großen und kleinen Go-Karts fuhren alle fast zwei Stunden lang den großen Rundweg durch die Leinewiesen bei Laatzen ab.

Clara, Greta, Lara und Emily (v.li.) auf der Riesenrutsche – Foto: P. Lieser

Kurz vor 14 Uhr waren alle 15 Teilnehmer auf dem Parkplatz der Kleingarten-Kolonie in Laatzen eingetroffen. Nun wurde jedem Kind ein größenentsprechendes Gokart zugewiesen. Dann erfolgte die Einstellung der einzelnen Sitze, so dass jeder auch bequem an die Pedale kam. Um sich nun auch mental auf die Rundfahrt einzustimmen, stellen sich alle Kinder in einem großen Kreis auf, und es begann mit der Einweisung und einem kurzem „WarmUp“. Diese Trockenübung allein machte den Besuchern schon eine ganze Menge Spaß. Kurz darauf ging es los in die Gokarts und alle warteten gespannt auf den Start zur großen Leinemasch-Runde. Unter dem großen Beifall der Eltern setzte sich der lange Tross von achtzehn Gokarts in Bewegung. Vom Parkplatz aus ging es auf den Peterskamp, an den Tennisplätzen vorbei Richtung Leine.

Schon nach wenigen Minuten erfolgte der erste Halt. Voller Erstaunen betrachteten die fünfzehn Kinder die riesige Rutsche, die sich rechts am Wegesrand befand. Ruckzuck waren die Gokarts gestoppt und alle rannten die Treppe zum Einstieg zur Rutsche hinauf. Unter großem Jubel und mit mächtig viel Spaß sausten sie alle die etwa 15 Meter lange Rutsche herunter. Das Ganze machte so viel Spaß, dass die Rasselbande gar nicht mehr aufhören wollte. Immer wieder rannten sie die Treppe hinauf und ab ging es in sausender Fahrt wieder hinunter. Aber wie heißt immer: „Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören.“

Im nu waren die Gokarts wieder bestiegen und weiter ging die Fahrt. Da jetzt der Weg auch etwas breiter wurde, konnte zudem auch überholt werden. Über Naturwege mit vielen Kurven führte es die Fahrer immer weiter in die Leinewiesen hinein. Nach etwa einer Viertelstunde erfolgte dann an einer skurrilen Leinebrücke der erste Pausenstopp. Auf und in den Säulen der Brücke wurde viel herumgerannt und alle hatten mächtig viel Spaß. Weiter ging es nun durch die Leinemasch selbst. Nach etwa einer halben Stunde hatte der Tross den großen überdachten Aussichtsturm erreicht. Von hieraus betrachteten die Sportler die wunderschöne Landschaft entlang des Flussverlaufes.

Isabelle findet gerade die „Holperstrecken“ am Schönsten – Foto: P. Lieser

Nach einer weiteren Trink- und Essen-Pause führte der Weg weiter über andere Brücken und Waldwege. Dieses Gelände hatte zur Freude der Kinder eine Menge Löcher, wodurch das Fahren noch mehr Freude machte. Beim nächsten Halt wartete nun eine besondere Überraschung auf alle Teilnehmer. In etwa 50 Meter Entfernung konnte man auf einem Nebenarm der Leine eine Biberburg bestaunen. Jahrzehnte lang ausgestorben, hat sich der „große Baumeister und Naturgestalter im Tierreich“ hier im Süden der Landeshauptstadt wieder angesiedelt.

Da jetzt schon die Zeit sehr weit fortgeschritten war, begann danach der Heimweg und es ging wieder zurück zum Ausgangspunkt der „Leinesafari“. Nach knapp zwei Stunden war der Parkplatz erreicht, wo die Eltern schon auf ihre Kinder gespannt warteten. Als letzten offizieller Teil gab es hier noch für jeden Teilnehmer den „Gokart-Führerschein“, den sich alle Kinder in den letzten zwei Stunden nun wirklich redlich verdient hatten. Dann machten sich alle wieder auf den Heimweg und ein großartiger, spaßiger Tag ging damit zu Ende.

Anzeige

Hinterlassen Sie eine Antwort.

Spam-Schutz: Bitte lösen Sie folgende Aufgabe * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

© 2017 Sehnde-News.