Geschenk in Grasgrün: Flusspferd Pumeza Geburtstag

18. Mai 2017 @

Gerade mal 35 Kilogramm wog das Flusspferdbaby im Erlebnis-Zoo Hannover bei seiner Geburt vor gut einem Jahr. Jetzt hat sich „Pumeza“ mit ihren zirka 250 Kilogramm zu einem propperen kleinen Flussperd-Kind entwickelt, das gleich mehrere Hobbys hat: Auf den Rücken der Tanten reiten, Tanten ärgern und – ganz viel futtern.  Zumindest für die letzte Vorliebe bekommt der Flusspferd-Nachwuchs jetzt ein tolles Geburtstagsgeschenk: eine  große grüne Eins aus saftigem Gras.

Pumeza und Mutter Cherry feiern Geburtstag – Foto: Zoo Hannover

Weil das Wetter am eigentlichen Geburtstag von Pumeza am 18. April noch winterliche Temperaturen für angebracht hielt, wurde der Jubeltag heute, knapp einen Monat später und diverse Grad wärmer, nachgefeiert – am 17. Mai, dem Geburtstag der Patin von Pumeza, die dem Jungtier den Namen gab. Patin Margit Simon war bei der kleinen Feier natürlich auch dabei und half kräftig mit, das Geschenk am Ufer des Sambesi auszulegen.

Das Zooteam hatte lange überlegt, was man einem Flusspferd-Kind schenkt, das eigentlich alles hat. Pumeza nennt einen großen Pool mit Blick auf die Bootsfahrt über den Sambesi ihr Eigen, besitzt einen Privatstrand, hat Enten zum Ärgern, Tanten zum Spielen (und Ärgern) und eine stattliche Mutter, hinter der sie sich verstecken kann, wenn sie es mit den Tanten übertrieben hat.

Blieb also das leibliche Wohl. Für das hatte Patin Margit Simon mitten auf der Hippo-Landschaft die große Eins aus frischem Gras ausgelegt, garniert mit Äpfeln und Salat. Als Pumeza ihr großes grasgrünes Geschenk sah, stutzte sie erst kurz, stolzierte dann aber an der Seite ihrer Mutter Cherry mutig auf die Eins los und ließ sich beim Futtern nicht lange bitten. Hippo Birthday, Pumi!

Und weil eine Geburtstagsparty ohne Gäste keinen Spaß macht, durften auch die anderen drei Flusspferddamen Himba, Victoria und Kiboko schließlich mitfuttern. Nur Vater Max war bei der Party nicht dabei, denn der Bulle wird erst im Laufe der Zeit an das Jungtier gewöhnt. Er bekam dafür hinter den Kulissen seinen Teil der Gras-Eins. Auch Patin Margit Simon erhielt etwas Grünes: einen großen Blumenstrauß – den durften die Flusspferde aber nicht fressen.

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