Kunst ganz nah und ohne Filter: 16. Atelierspaziergang

20. April 2017 @ 0 Kommentare

Ehemaliges Fabrikgebäude, Wohnhaus, Gartenhaus, früheres Ladengeschäft oder umgebautes Trafohäuschen: An vielen Stellen in der Region Hannover arbeiten, von außen oft nicht erkennbar, bildende Künstlerinnen und Künstler. Wer einmal die Entstehungsorte von Kunst ganz aus der Nähe sehen und Kunstschaffende kennenlernen möchte, der sollte sich mit dem Auto oder auch mit Zug und Fahrrad, dessen  Mitnahme sonntags im Gebiet der Region Hannover ganztägig möglich und kostenlos ist, auf eine frühsommerliche Entdeckungsreise durch Stadt und Land begeben.

Das Atelier von Pepa Salas Vilar ist eine der Stätten, die man besichtigen kann – Foto: Region Hannover

Am Sonntag 14. Mai haben in der Südhälfte der Region in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zahlreiche Ateliers geöffnet und ermöglichen nicht alltägliche Einblicke. Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Werke, erklären Techniken und erläutern Hintergründe und Inhalte – alles in netter und entspannter Atmosphäre. Ob Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Konzeptkunst oder Bildhauerei: Es gibt viel zu sehen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit dabei sind im Ostbereich Karl-Heinz Bethmann in der Arpker Straße 2 in Schwüblingsen. Bethmann ist 1952 geboren, hat ein Studium der Bildhauerei bei Helmut Rogge und

Dietrich Klakow in Hannover mit dem Diplom 1984 absolviert und ist seitdem als freischaffender Bildhauer tätig. „Meine jüngsten Arbeiten umkreisen das Thema ‚Akt‘, von realen Körperabgüssen bis zu abstrakten Zeichnungen in verschiedenen Techniken“, so Bethmann zu seinen aktuellen Arbeiten.

Auch Kerstin Henschel aus Lehrte am Dürerring 72ist mit dabei. Sie ist 1959 in Hamburg geboren, studierte von 1989 bis 1995 Freie Kunst an der Fachhochschule Hannover und schloss es 1995 mit dem Diplom bei Professor Peter Redeker ab. „Statt unseren Sehsinn mit vordergründigen Bedeutungszuordnungen zu belegen, öffnet die Künstlerin subtil und kraftvoll vielfältige Erfahrungsebenen, die uns durch nicht benannte äußere Parallelen auf unsere inneren Horizonte verweisen, mit denen wir in Zeit und Raum verankert sind“, so sagt Dr. Annette Roggatz zu den Arbeiten von Henschel.

Das komplette Programmheft liegt im Haus der Region Hannover, in Bibliotheken, Museen, Cafés und an vielen anderen Stellen aus und ist im Internet zu finden.

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