Pyramiden und Hünengräber in Sehnde entdeckt

1. April 2017 @ 2 Kommentare

Großartiger Fund in Sehnde! Damit wird die Stadt ebenso wie die Römerschlachtmetropole Kalkriese sicher in den Status eines Weltkulturerbes erhoben. Der archäologische Fachberater der untersten Ebene hat wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet und schon vor Jahren zahlreiche Hünengräber und Mini-Pyramiden an der B 443 prognostiziert.

Deutlich sind die kleineren Hünengräber neben den höheren Pyramiden zu erkennen – Foto: JPH

Jetzt sind die Sensationsfunde schon teilweise freigelegt, ragen erinnernd an den Baumeister und ehemaligen Sonnengott Sehndon VIII und seinen Sonnenwagenfahrer Ackerios in den Himmel der Stadt. Entdeckt wurden die historischen Pyramiden, die sich zwischen die etwas kleineren Hünengräber kuscheln, durch die intensive planerische Arbeit des Sehnder Stadtrates. Der hatte schon lange vorgehabt – es aber bis dato nie fertiggebracht – auf dem pyramidenverdächtigen Feld mit dem lateinischen Namen „Kleines Öhr“ zu graben.

Dann aber die plötzliche Wende: Da die Stadt ohnehin schon hoch verschuldet ist, kam es den Entscheidern auf die paar Kröten für die archäologischen Gerätschaften vom Spezialtyp Bag-Ger auch nicht mehr an, und so hieß es in römischer Manier: Lasset die Ausgrabungen beginnen.

Mit dem bekannten Ergebnis der Pyramiden- und Hünengräberfreilegung. Nun überlegt der Stadtrat bereits, das Gelände großräumig mit Sichtschutzwänden zu versehen, um dann das Geld für den Sporthallenneubau besser in ein Freilichtmuseum an der Billerbachstraße umzuleiten. Auch die Hotels der Stadt richten sich auf einen Besucheransturm ein und haben An-, Um- und Ausbau-Anträge gestellt, wozu extra das Bauamt der Region tageweise eine Zweigstelle im Rasthaus einrichtet (SN berichtete).

Zum ersten Schutz der empfindlichen Sakralbauten wird demnächst auf der Billerbachstraße Tempo 30 angeordnet und das Husten verboten. Sehnde ist damit nun um eine Sensation reicher.

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2 Kommentare → “Pyramiden und Hünengräber in Sehnde entdeckt”


  1. Rolf Steinhoff

    3 Wocheen veröffentlicht

    Was leider nicht berichtet wird, ist die Tatsache, dass neueste Forschungsergebnisse darauf hinweisen, dass das Hemminger Römerlager für die Vorbereitung eines Angriffs auf die Sehnder Kultstätten angelegt worden sein könnte. Hier müssen beide Städte noch einiges an Forschungsaufwand investieren!


  2. JPH

    3 Wocheen veröffentlicht

    Der erfundenen Geschichtsschreibung von Ovids Schüler Hermannus Loensum folgend sollen die Hemminger Horden doch vom Stamm der Hilfreichen Heidjer in Schach gehalten worden sein.


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