Unzufriedenheit mit Buslinien 371/372: SPD will’s wissen

17. März 2017 @ 0 Kommentare

Im Jahr 2011 gab es erste Überlegungen zur Zusammenlegung der üstra-Buslinien 371 und 372, um eine bessere Anbindung des nördlichen und des südöstlichen Teils von Sehnde-Mitte zu erreichen. Dabei sollten die Ortsteile Gretenberg und Klein Lobke auf keinen Fall noch schlechter gestellt werden, als sie das bis dahin schon vom ÖPNV waren. Stattdessen sollte es eine Verbesserung geben.

Die Busse fahren zur S-Bahn Sehnde nicht „optimal“ – Foto: JPH

Die Umstellung sollte zunächst bereits ab Dezember 2013 erfolgen, doch nach jahreslangem Prüfen der Verwaltungen sowie der üstra wurde die Umstellung zum 11. Dezember 2016 dann vorgenommen. Doch statt der erwarteten Verbesserung klappt es trotz der langen Vorbereitungszeit nicht. Bürgerinnen und Bürger, vor allem aus Klein Lobke und Gretenberg, sind aufgebracht, weil die Anbindung der Ortsteile einige Verschlechterungen für sie mitbrachte (siehe SN Bericht).

Zum 1. Februar haben üstra und Regionsverwaltung einige Verschlechterungen durch zusätzliche Busverbindungen und Fahrplanergänzungen wieder teilkompensiert. Dennoch sind noch weitere Defizite vorhanden, insbesondere beim Schülerverkehr zwischen Klein Lobke und den Schulen „Breite Straße“ und „KGS“. Gleiches gilt auch bei der morgendlichen Anbindung an die S 3 am Bahnhof Sehnde nach Lehrte und Hildesheim. Nicht hilfreich sind dabei die Versuche der Region, auf die mögliche Anbindung an die S-Bahn in Ahlten nur in Richtung Hannover Hauptbahnhof hinzuweisen (siehe SN Bericht).

Um nun einen genaueren und aktuelleren Überblick über noch bestehende Fahrplan-, Anschluss- und Verbindungsplanmängel und -defizite zu bekommen, starten der Sehnder Ortsbürgermeister Helmut Süß (SPD) und der SPD-Regionsabgeordnete Wolfgang Toboldt nun eine Abfrage per E-Mail oder postalisch unter den betroffenen Bürgern. Die Abfrage richtet sich an alle potentiellen Nutzerinnen und Nutzer aus Klein Lobke, Gretenberg, aber auch aus den südöstlichen Teilgebieten von Sehnde-Mitte (Rothbuschgebiet, Kanalstraße, Gebiete am Kanal) und aus Sehnde-Nord (Billerbachstraße, Achardstraße).

Fahrgäste der 370 müssen für die Umstellung der Busnummer auf 371 an der Kanalstraße aussteigen – Foto: JPH

Hierzu werden folgende Angaben benötigt:
Vorname und Name, Adresse, Kontakttelefonnummer für etwaige Fragen
Benennung der Abfahrtshaltestelle in Sehnde (z. B. Gretenberg/Im Dorfe)
Benennung der Zielhaltestelle (z. B. Sehnde/Schulzentrum, Hannover Hbf, etc.)
Kurze Beschreibung des Fahrplan- oder des Verbindungsproblems mit Angabe des Beschwerdegrundes und der gegenwärtigen Abfahrts- oder Ankunftszeiten
An welchen/an wie vielen Wochentagen bestehen diese Probleme

Betroffene können eine E-Mail an wolfgang.toboldt [at] regionsversammlung [dot] de oder postalisch an Helmut Süß, Karl-Backhaus-Ring 6, 31319 Sehnde senden. Die Befragung endet am 10. April 2017. Alle persönlichen Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und für eine weitere Auswertung und Weitergabe vorab anonymisiert. Die Ergebnisse der Befragung werden dann der Region Hannover zur Verfügung gestellt.

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