Park+Ride Situation in Lehrte ist gut – könnte aber besser sein

11. März 2017 @

„Die Parkplatzsuche auf dem Ahltener Park + Ride Parkplatz gleicht einem Glücksspiel. Wer einen der 56 Parkplätze ergattert hat, kann sich glücklich schätzen. Das Ziel, den Schienennahverkehr attraktiv zu gestalten, gelingt nur, wenn an den Haltestellen ein entspanntes Parken durch ausreichend Stellplätze möglich ist“, das erklärte  der Fraktionsvorsitzende und Lehrter Abgeordnete Bernward Schlossarek bei der Frage zu den Park+Ride Möglichkeiten der Stadt Lehrte in einer Erkärung.

Lehrte könnte schon mehr P+R Parkplätze haben – Foto: JPH

Um sich ein Bild über die Situation der Park+Ride Anlagen und über die Fahrradabstellkapazitäten im Bereich der Stadt zu verschaffen, fragte Schlossarek die Regionsverwaltung nach Auslastung und künftigen Planungen oder Bauvorhaben an den Anlagen. „Die Antwort der Regionsverwaltung zeigt deutlich, dass die Parkplatzanlagen an der Auslastungsgrenze sind. Gleichzeitig wird aber auch die Perspektive eröffnet, dass gehandelt wird. So werden 2017 für den Bereich in Lehrte geeignete Plätze für Park+Ride Flächen gesucht und geplant, gleiches gilt für die Fahrradstellplätze“, fasste Schlossarek die Antwort der Verwaltung zusammen.

Eine Randnotiz in der Antwort fand Schlossarek dennoch bemerkenswert. Die Region bot der Stadt Lehrte einen Zuschuss für eine Park+Ride Anlage in Höhe von über 350 000 Euro an. Aber auf die Bedingung, dass ÖPNV-Nutzer kostenlos parken, wollte sich die Stadt seinen Angaben zufolge „nicht einlassen“. Ebenso sollen Gespräche der Region mit der Stadt Lehrte über eine Erweiterung am Standort Aligse gescheitert sein. „Beide Tatsachen sind bedauernswert, da man schon ein Stück weiter sein könnte und dies eine spürbare Entlastung für die Pendlerinnen und Pendler aus Lehrte und Aligse gebracht hätte“, bedauert Schlossarek und versprach, das Thema weiter im Blick zu haben.

 

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